Über mich
Das Leben ist endlich
Darum mache dich auf, dass zu tun wonach sich dein Herz sehnt, sonst ist es zu spät…
denn es gibt nur dieses eine Leben an das wir uns erinnern.
Du hast nichts zu verlieren.
Fülle es mit Lebendigkeit
Ich
Hey,
Mein Name ist Sonja, ich bin Jahrgang 1972.
Ich bin Mutter von zwei wunderbaren Söhnen,
und habe das Glück mit wenigen aber treuen Freunden gesegnet zu sein.
Meine kleine Familie ist meine „Base“ , loyal, gnadenlos aufrichtig, warmherzig und offen.
Warum
Wie Einige in meinem Alter habe ich den Abschnitt des Elterndaseins abgeschlossen. Loslassen und Neu anfangen ist angesagt.
Die Vorstellung nun in meinem Beruf, den ich sehr liebe und an dem Ort zu bleiben den ich meine Heimat nenne ( da dort die Menschen leben die ich liebe ), finde ich irritierend. Es fühlt sich für mich falsch an, dieses wunderbare Geschenk des Lebens nicht in vollen Zügen auszukosten. Für mich geschieht das außerhalb meiner Komfortzone, unter Einsatz all meiner Kapazitäten und Fähigkeiten. Eine Reise durch ferne Länder mit fremden Landschaften und Kulturen auf der Suche die das Gefühl bestätigt, dass wir Menschen grundsätzlich freundlich, freiwillig und hilfsbereit sind.
Der richtige Zeitpunkt
Das Zusammenleben mit meinen Söhnen löst sich auf. Jeder findet jetzt seinen eigenen Weg. Der Wohnraum wäre für mich alleine zu groß, also würde ich nun umziehen, warum dann nicht alles auflösen? Über die Jahre sammelt sich so Vieles an was man nicht braucht und, ohne daran zu denken, immer mitschleppt. Loslassen auf ganzer Linie nennt man das wohl. Meine Familie braucht zur Zeit einfach keine Unterstützung. Noch gibt es keine Enkelkinder und meine Eltern sind äußerst robust. Dazu kommt, dass die Veränderungen in meinem Beruf eine Richtung einnimmt, die mir garnicht gefällt und ich hätte mich auch dort neu orientieren müssen. Ich mag Veränderungen aber sie sollten eine Verbesserung sein. Ansonsten muss man halt Entscheidungen treffen.
„Als Frau alleine zu reisen sei zu gefährlich“ höre ich oft. Übrigens,…die Gefahr lauert auch im Alltag.
Ich denke anhand meines Alters bin ich schon gewissen Gefahren nicht mehr ausgesetzt. Älter zu werden hat also auch Vorteile. Natürlich werde ich in seltsamen Situationen auf mein Bauchgefühl hören. Und, dass ich mich in einigen Ländern den kulturellen Gepflogenheiten anpassen ( da es auch schön ist ganz einzutauchen), ist ja selbstverständlich.
Abgesehen davon, dass ich ein Optimist bin, sorry, es heisst ja „eine Optimistin“, besitze ich ein stabiles Fundament für diese Reise, denn ich bin nicht aus Zucker!
Ich halte mich nicht mit Gedanken auf, ob etwas unbequem ist oder über andere Widrigkeiten. Lässt sich ja eh nicht ändern.
Es gibt immer Lösungen und gerade die nicht perfekten Situationen bleiben mir als Abenteuer im Gedächtnis oder werden Dir hier im Blog präsentiert. Viel Sicherheit bei der Problembewältigung gibt mir, dass ich handwerkliches Geschick und Wissen habe ( abgesehen von diversen Ausbildungen), und ein logisches Verständnis besitze (wobei ich auch manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sehe). Ich bin kreativ im Umgang mit Schwierigkeiten und in der Lage spontan zu reagieren. Außerdem bin ich körperlich gesund und frei von jeglichen Verpflichtungen.
Herausforderung
Ich spreche keine Fremdsprache.
Ich habe früher im Unterricht meine sozialen Kontakte gepflegt statt zu lernen.
Die Scham und die Angst mich im Notfall nicht verständigen zu können, hielten mich davon ab, Abenteuer- und Auslandsreisen mit meinen Söhnen zu unternehmen (Holland zähle ich mal nicht dazu), was im Nachhinein wirklich schade ist. Nun trage ich die Verantwortung für mich alleine. Das ist viel leichter.
Eine andere Nuss, die ich knacken muss, ist der Umgang mit der Sehnsucht nach meiner Familie und meinen Freunden. Aber ich hoffe, durch die Vernetzung heutzutage wird es mir nicht so schwer gemacht. Und dann gibt es noch das finanzielles Polster welches es nicht wirklich gibt… ich würde es eine Spar-Socke nennen um im Notfall agieren zu können. Aber das soll mich nicht abhalten, denn es sind alles nur Gedanken die mit diesem Moment nichts zu tun haben. Gedanken, die einen immer davon abhalten einfach mal zu machen.
Also jage ich meine Ängste zum Teufel und vertraue dabei auf meinen inneren Kompass.
Vielleicht profitieren ja auch andere Menschen davon.